Apropos ! Thema der Woche Louis Braille
Im Alter von etwa vier Jahren verletzte sich Braille am Auge. Das Auge entzündete sich und infizierte dadurch das zweite Auge. Dies führte zu vollständigen Erblindung des damals noch kleinen Louis.
Als 11-Jähriger Knabe lernte Braille die von einem Artilleriehauptmann für militärische Zwecke erfundene “Nachtschrift” kennen, die ein kompliziertes System von Punkten und Silben darstellte.
Brailles Idee war diese Schrift zu vereinfachen, in dem er die Silben durch Buchstaben ersetzte und die Anzahl der Punkte von zwölf auch sechs pro Zeichen reduzierte. Mit 16 Jahren hatte Louis Braille die Blindenschrift fertig gestellt.
Selbst bei Vorträgen, die Schrift sei schnell und einfach für blinden Menschen zu (lesen) ist er auf Zweifel gestoßen weil jeder glaubte er hätte es einfach nur auswendig gelernt.
Erst 1850 wurde die sogenannte Brailleschrift offiziell für den Unterricht in Blindenschulen eingeführt. In Deutschland sogar erst 1879. Den Internationalen Durchbruch erlebte Braille leider nicht mehr. Er verstarb 1852 in Paris an einer Tuberkulose Erkrankung. 100 Jahre nach seinem Tod wurde Brailles Körper exhumiert und in das Panthéon in Paris gebracht. Seine Hände, die eine zentrale Bedeutung für seine große Erfindung hatten, blieben in seinem Grab an seinem Heimatort.
Quelle: Wikipedia














![Bundespräsident Horst Köhler bei einem Besuch in Bremerhaven am 10. September 2007 By Garitzko (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons](http://www.pandemonia.de/wp-content/uploads/2011/07/Bundespraesident_Koehler_10092007-150x125.jpg)