Published On: Mo, Mai 31st, 2010

Apropos Thema der Woche Horst Köhler

, via Wikimedia Commons”]

By Garitzko (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Ab sofort behandeln wir jede Woche ein neues Thema was den Wochenanfang beschäftigt, da wir die berühmtesten Erfinder der Welt bisher schon fast alle durchhaben und es in diesem Bereich eigentlich fast nichts mehr zu sagen gibt.

Unser Thema diese Woche ist Horst Köhler, der heute von seinem Amt als Bundespräsident zurückgetreten ist, es wird heiß in Deutschland und sehr gefährlich. Wenn sich schon Bundespräsidenten verabschieden und keiner versteht es sondern haut immer noch obendrauf dann ist was falsch gelaufen.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt zB. “Es hat wohl nie jemand dem Amt des Bundespräsidenten so großen Schaden zugefügt, wie es Horst Köhler an diesem Montag getan hat.”

Der Tagesspiegel schreibt: Suchen muss die Politik einen überparteilichen Kandidaten, weiblich oder männlich, der von der Mehrheit in einer ganz großen Koalition getragen darangeht, europaweit, wenn nicht weltweit das Bild von Deutschland zu reparieren. Lena war gestern.”

Aus allen Ecken hageln Schelte und Verhöhnungen, das unsere Politiker nicht immer alles richtig machen muss ich hier keinem Erzählen aber ich finde kein Mensch hat nach seinem Rücktritt auch noch sowas verdient.

Ob es nun richtig oder falsch war “gerade jetzt” zurückzutreten, mag dahin gestellt sein, genauso schnell ist aber auch wieder ein neuer Bundespräsident da und genau so schnell werden sich die Medien wieder drauf stürzen.

Das ganze war für unsere Bundeskanzlerin zu schnell passiert und bisher ist auch noch nicht bekannt wer der nächste Bundespräsident werden wird.

Was sagt Ihr dazu ? Richtig das der Bundespräsident über die Medien nun verhöhnt wird ?
Oder eher falsch ? Sollte man so etwas, mit seinen Worten nicht mit Respekt behandeln ?

Erklärung von Bundespräsident Horst Köhler

Meine Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am 22. Mai dieses Jahres sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für unsere Nation wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr, die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen.

Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten – mit sofortiger Wirkung. Ich danke den vielen Menschen in Deutschland, die mir Vertrauen entgegengebracht und meine Arbeit unterstützt haben. Ich bitte sie um Verständnis für meine Entscheidung.

Verfassungsgemäß werden nun die Befugnisse des Bundespräsidenten durch den Präsidenten des Bundesrates wahrgenommen. Ich habe Herrn Bürgermeister Böhrnsen über meine Entscheidung telefonisch unterrichtet, desgleichen den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages, die Frau Bundeskanzlerin, den Herrn Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und den Herrn Vizekanzler.

Es war mir eine Ehre, Deutschland als Bundespräsident zu dienen.

www.bundespraesident.de

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